Permakultur-Schulgarten gegen Hunger

Unsere Partnerorganisation ASUD bewirtschaftet einen Permakultur-Schulgarten in Ngongo, Mzimba, im Norden Malawis. Durch die Förderung von organischen Anbaumethoden will ASUD Hunger und Mangelernährung bekämpfen.

„Ich liebe es, mit ländlichen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten und Lösungen zu suchen im Bereich Ernährungssicherheit, Ernährungsweise und Umwelt. Insbesondere die Arbeit mit Frauen und Kindern liegt mir am Herzen. Ich habe gelernt, dass von der Förderung der Frauen der gesamte Haushalt profitiert, da sie direkt für das Wohl der Familie verantwortlich sind. Ebenso profitiert die Gemeinschaft langfristig von der Förderung der Kinder.“

In der ländlichen Gegend um Ng’ongo sind Hunger und Mangelernährung weit verbreitet. Unsere Partnerorganisation ASUD (Action for Sustainable Development) bewirtschaftet einen Permakultur-Garten an der Schule in Ng’ongo mit ca. 450 Schülerinnen und Schüler. Durch die Erträge aus dem Schulgarten erhalten die Kinder ausgewogene Mahlzeiten, was ein Anreiz für den Schulbesuch ist.

Gleichzeitig dient der Garten als Demonstrationsfeld und Trainingsort: Die lokale Bevölkerung lernt hier, wie Hunger und Mangelernährung mit lokal verfügbaren Mitteln und wenig Geld bekämpft werden können. Dabei steht der Anbau von einheimischen Gemüsesorten und Früchten mit hohem Nährwert im Fokus. Diese Sorten sind nicht zuletzt resistenter gegen die Auswirkungen des Klimawandels. ASUD zeigt zudem, wie organischer Dünger als Alternative zu teurem Kunstdünger selbst produziert werden kann. Als Quelle für den Dünger dient ein Schweinestall.

2018 baute die Organisation neben der Schule einen Tiefbohrbrunnen, durch den die Pflege des Gartens nun deutlich erleichtert wurde. Das Wasser wird ausserdem zum Trinken, Kochen, Putzen und für die tägliche Hygiene wie Händewaschen genutzt.

In der Gemeinschaft um Ng’ongo initiierte die Organisation 15 Permakultur-Clubs. In diesen Clubs unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig dabei, die gelernten Methoden anzuwenden und eigene Permakultur-Gärten zu bewirtschaften.

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„Ich liebe es, mit ländlichen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten und Lösungen zu suchen im Bereich Ernährungssicherheit, Ernährungsweise und Umwelt. Insbesondere die Arbeit mit Frauen und Kindern liegt mir am Herzen. Ich habe gelernt, dass von der Förderung der Frauen der gesamte Haushalt profitiert, da sie direkt für das Wohl der Familie verantwortlich sind. Ebenso profitiert die Gemeinschaft langfristig von der Förderung der Kinder.“