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Wer möchte nicht von andern lernen und klaubt sich Beispiele aus der Erinnerung. So übernehmen wir die Akupunktur oder die ayurvedische Medizin und Wellness-Gedanken. Neu kommt nun die Inklusion zu uns, deren Inhalt man Europäern zuerst erläutern muss. Hier zu Lande bewegen wir uns in der politischen Diskussion immer noch zwischen Assimilation und Integration von Zugewanderten. In Bolivien geht man nun einen Schritt weiter und will mit der „Inclusion Social“ alle Leute einbeziehen, die nicht am gesellschaftlichen Prozess teilnehmen und auch ihren wichtigen Beitrag kaum leisten können. Es sind dies die Zugewanderten, die Behinderten, die vereinsamten Alten, die psychisch Angeschlagenen, die Drögeler, die sexuell Andershandelnden etc.
Auch in unserer „aufgeklärten“ Zeit können diese Leute wenig zur Entwicklung beitragen, weil man sie nicht lässt. Zur Zeit wird bei uns die Diskussion auf die Wahlen hin immer gehässiger; immer neue Gruppen sollen noch „besser“ ausgeschlossen werden. Und wir andern verhalten uns defensiv und warten ab. Dabei könnten der Gedanke und die Vision der Inklusion viele Kräfte und Bewegungen vereinen, mit denen wir uns gemeinsam für eine menschenwürdigere Schweiz einsetzen sollten. |
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