EcoSolidar unterstützt dieses Entwicklungs-Projekt seit 2007, das zunächst in 2 Dörfern mit unterschiedlichem religiösem
Hintergrund realisiert wird.
Dorfentwicklung:
In Workshops lernen die Menschen ihre Bedürfnisse zu formulieren und auf demokratische Weise selbständig durchzusetzen.
Noch haben sie wenig Erfahrung im Umgang mit Fremden und sind oft leichte Opfer für Betrüger.
Kultur und Geschichte:
Sie erarbeiten und dokumentieren ihre Geschichte und Herkunft. Damit werden sie ihre Landtitel einfordern.
In der Schule soll auch die eigene Kultur vermittelt werden, damit die jungen Menschen ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln
und stolz auf ihre Herkunft sind.
Landwirtschaft:
Obwohl die Gegend sehr fruchtbar scheint, sind die Menschen kaum in der Lage, sich ausreichend zu ernähren.
Food-security oder genügend Nahrung für alle ist deshalb ein vordringliches Anliegen. Mit der Einführung und Schulung von
einfachen biologischen Anbaumethoden und der Arbeit in Gemeinschaftsäckern soll dieses Ziel erreicht werden. So wird auch verhindert,
dass die Bauern immer weiterziehen und neues Land roden. Die Frauengruppen erhalten Webstühle und können mit der Verarbeitung der
bananenähnlichen Abaca-Pflanze ein kleines Zusatzeinkommen erarbeiten. Pailig sorgt mit entsprechendem Marketing dafür, dass die
Produkte in Illigan City und der angrenzender Region verkauft werden können.
Rido-Schlichtung:
Die Blutrache ist allgegenwärtig. Noch ist der intensive Einsatz des Präsidenten von Pailig nötig, um die Clans an den
Verhandlungstisch zu bringen und von weiteren Morden abzuhalten.
|